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home Dissoziative DepersonalisationsstörungDie Dissoziative Depersonalisationsstörung ist durch andauernde bzw. wiederkehrende Episoden von Depersonalisation (Gefühl des Losgelöstseins oder der Entfremdung vom eigenen Selbst)gekennzeichnet. Typische Merkmale sind außerdem eine sensorische Unempfindlichkeit, ein Mangel an emotionalen Reaktionen und das Gefühl, die eigenen Handlungen bzw. die eigene Sprache nicht vollständig kontrollieren zu können. Gleichzeitig bleibt die Realitätskontrolle intakt. Depersonalisationssymptome treten häufig auch in der Normalbevölkerung bzw. als Begleitsymptome anderer psychischer Störungen auf. Die Diagnose einer Dissoziativen Depersonalisationsstörung sollte daher nur dann gestellt werden, wenn die Symptomatik so stark ausgeprägt ist, dass sie klinisch relevantes Leid und/oder Beeinträchtigungen in zentralen Lebensbereichen verursacht und wenn differential-diagnostisch abgeklärt ist, dass die Symptome nicht allein auf eine andere dissoziative oder nicht-dissoziative psychische Störung, eine somatische Erkrankung oder auf die direkte Wirkung einer Substanz zurückzuführen ist. DSM-IV-Diagnosekriterien Dissoziative Depersonalisationsstörung (300.6/F 48.1)
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