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home Der Dissociative Experiences Questionnaire (DIS-Q)Der DIS-Q (Vanderlinden et al., 1993) ist ein Screeninginstrument für dissoziative Symptome und eignet sich besonders zur Erfassung dissoziativer Phänomene im Zusammenhang mit Ess-Störungen, kann aber auch bei anderen PatientInnengruppen eingesetzt werden. Der DIS-Q besteht aus 69 Items, die den vier Subskalen "Identitäts-Unsicherheit", "Kontrollverlust", "Amnesie" und "Depersonalisation" zugeordnet werden können. Die Items machen Aussagen zum Auftreten verschiedener Formen dissoziativer Erfahrungen. Die Befragten schätzen jeweils auf einer 5er-Skala (Skalierung: 1 = überhaupt nicht; 5 = extrem) ein, in welchem Maße die Aussagen auf sie selbst zutreffen. Liegen die Testergebnisse über einem festgelegten Cutoff-Wert (siehe Nijenhuis et al., 1998), ist eine differenzierte differential-diagnostische Abklärung der dissoziativen Symptomatik sinnvoll. Hierzu sollte auf Instrumente wie das SKID-D oder den SIDDS zurückgegriffen werden. Die niederländische Originalversion der Skala wurde in mehreren Studien mit z.T. sehr großen Allgemeinbevölkerungs- und klinischen Stichproben validiert und weist sehr gute psychometrische Kennwerte auf. Einen Überblick über Validierungsstudien geben Vanderlinden, Van der Hart & Varga, 1996. Wichtige Veröffentlichungen zum DIS-Q
BezugsquelleDie deutsche Übersetzung des DIS-Q ist vollständig abgedruckt bei Vanderlinden, F. & Vandereycken, W. (1995). Hypnose bei der Behandlung von Ess-Störungen. München: Quintessenz-Verlag. |
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