Diagnostik und Behandlung komplexer dissoziativer StörungenFachinformationen für TherapeutInnen, BeraterInnen und ÄrztInnen
home Dissoziative FugueCharakteristisch für die Dissoziative Fuge ist ein plötzliches und unerwartetes Verlassen des zu Hauses bzw. des gewohnten Arbeitsplatzes, kombiniert mit der Unfähigkeit, sich an Teile bzw. die gesamte eigene Vergangenheit zu erinnern. Hinzu kommt Verwirrung über die eigene Identität bzw. die Übernahme einer neuen Identität. Das Verlassen der gewohnten Umgebung kann auf einen Zeitraum von wenigen Stunden oder Tagen begrenzt sein, kann jedoch auch Wochen oder Monate andauern. Während einer solchen Fugue-Episode sind die Betroffenen meist abgesehen von den beschriebenen Gedächtnislücken psychopathologisch unauffällig. Die Störung tritt vorwiegend im Erwachsenenalter auf und beginnt meist plötzlich im Zusammenhang mit stark belastenden, traumatischen oder überwältigenden Lebensereignissen. Meist kommt es zu einer schnellen Besserung, es sind jedoch auch chronische Amnesien nach einer Fugue möglich. DSM-IV-Diagnosekriterien Dissoziative Fugue (300.13 / F 44.1)
|
||
| |
||
| Hier finden Sie unser Feedback-Formular für Therapeuten | ||