Diagnostik und Behandlung komplexer dissoziativer Störungen

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Literaturhinweise

Inzwischen gibt es unzählige wissenschaftliche Fachartikel zu komplexen posttraumatischen und dissoziativen Störungen. An dieser Stelle möchten wir daher lediglich exemplarisch auf einige deutschsprachige Fachbücher zu diesem Thema hinweisen. In diesen Büchern finden Sie auch Hinweise auf weiterführende Literatur.

Für wissenschaftliche Zeitschriftenartikel empfehlen wir Recherchen in den unten aufgeführten Online-Datenbanken oder Volltextarchiven.


Deutschsprachige Fachbücher

  • Bohne, M., Eschenröder, C.T. & Wilhelm-Gößling, C. (Hrsg.) (2006). Energetische Psychotherapie – integrativ - Hintergründe, Praxis, Wirkhypothesen. Tübingen: dgvt-Verlag.
  • Eckhardt-Henn, A. & Hoffmann, S.O. (Hrsg.) (2004). Dissoziative Bewusstseinsstörungen - Theorie, Symptomatik, Therapie. Stuttgart: Schattauer.

  • Fiedler, P. (2001). Dissoziative Störungen und Konversion. 2. überarbeitete Auflage. Weinheim: Beltz.

  • Deistler, I. & Vogler, A. (2002). Einführung in die Dissoziative Identitätsstörung - Multiple Persönlichkeit. Therapeutische Begleitung von schwer traumatisierten Menschen. Paderborn: Junfermann.

  • Hermann, J.L. (2003). Die Narben der Gewalt. Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden. Paderborn: Junfermann.

  • Huber, M. (1995). Multiple Persönlichkeiten - Überlebende extremer Gewalt. Ein Handbuch. Frankfurt/Main: Fischer.

  • Huber, M. (2003a). Trauma und die Folgen. Trauma und Traumabehandlung Bd. 1. Paderborn: Junfermann.

  • Huber, M. (2003b). Wege der Traumabehandlung. Trauma und Traumabehandlung Bd. 2. Paderborn: Junfermann.

  • Nijenhuis, E. (in Druck). Somatoforme Dissoziation. Paderborn: Junfermann.

  • Putnam, F.W. (2003). Diagnostik und Behandlung der Dissoziativen Identitätsstörung. Paderborn: Jungfermann.

  • Reddemann, L. (2001). Imagination als heilsame Kraft. Zur Behandlung von Traumafolgen mit ressourcenorientierten Verfahren. Stuttgart: Klett-Cotta.

  • Reddemann, L. (2004). Psychodynamisch-imaginative Trauma-Therapie (PITT). Manual. Stuttgart: Klett-Cotta.

  • Reddemann, L., Hofmann, A. & Gast, U. (Hrsg.). (2003). Psychotherapie der dissoziativen Störungen. Stuttgart: Thieme.

  • Sachsse, U. (2004) Traumazentrierte Psychotherapie. Stuttgart: Schattauer.

  • Schneider, P.K. (1994). Ich bin wir. Die multiple Persönlichkeit. Zur Geschichte, Theorie und Therapie eines verkannten Leidens. Neuried: ars una Verlagsgesellschaft.


Literaturrecherche und -beschaffung im Internet

Die folgende Liste enthält eine Auswahl von frei zugänglichen wissenschaftlichen Datenbanken und umfangreichen Volltext-Sammlungen mit Fachartikeln, die ebenfalls frei nutzbar sind. Die Liste ist natürlich in keiner Weise vollständig.


Frei zugängliche Online-Datenbanken

The PILOTS Database: Published International Literature On Traumatic Stress

Elektronische Datenbank des National Centers for PTSD des amerikanischen Ministeriums für Veteran Affairs. Elektronisches Verzeichnis (inkl. Abstracts) der weltweiten Literatur auf dem Gebiet der Posttraumatischen Belastungsstörung(PTB) und anderer mentaler Störungen, die durch traumatische Ereignisse ausgelöst wurden.

Kurze Beschreibungen u. Bewertungen von Verfahren, die zur Diagnostik der posttraumatischen Belastungsstörung bei Kindern u. Erwachsenen zum Einsatz kommen.


Prometheus-Datenbank

Im Aufbau befindliche deutsche Online-Datenbank für Fachliteratur aus dem Bereich der Psychotraumatologie, die von der Sektion Psychotraumatologie der Psychosomatischen Universitätsklinik Heidelberg (Ltg. Prof. Dr. G.H. Seidler) aufgebaut und gepflegt wird.

Enthält Quellenangaben und Abstracts von internationalen Fachveröffentlichungen (Zeitschriftenartikel und Buchkapitel). Außerdem finden sich in der Datenbank Hinweise auf Bezugsmöglichkeiten für Fachliteratur auch ohne Zugang zu einer Universitätsbibliothek.


DIMDI - Datenbankrecherche: Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information

DIMDI bietet ausgehend von den Schwerpunkten Gesundheitswesen und Medizin mit den verwandten Gebieten wie die Pharmakologie, Toxikologie und Biologie ein umfassendes Spektrum von Datenbanken aus dem gesamten Bereich der biowissenschaftlichen Disziplinen an.


Public Medline (PubMed) der National Library of Medicine - NLM

PubMed ist eine elektronische Datenbank für Fachveröffentlichtungen v.a. aus dem Bereich der Medizin. Sie enthält u.a. die Datenbank MEDLINE, die die Bereiche Medizin, Zahnmedizin, vorklinische Fächer, Gesundheitswesen, Krankenpflege, Tiermedizin u.a. umfasst. Zusätzlich bietet PubMed den Zugang zu neuen, noch nicht vollständig bearbeiteten MEDLINE-Zitaten.


MedPilot

Suchportal über zahlreiche Verlagsdatenbanken, Zentralbibliotheks-Kataloge und übergeordnete Datenbanken incl. Medline, PsycINFO, Psyndex, SCISEARCH SOCIAL und SCISEARCH. Bei kostenpflichtigen Datenbanken wie z.B. PsycINFO oder Psyndex werden die Titel von gefundenen Artikeln angezeigt, weitere Informationen wie die vollständige Quellenangabe oder Abstracts / Volltexte sind nur gegen Gebühr zugänglich. In Medline kann frei recherchiert werden.


Medline alert

Medline alert enthält neueste Nachweise aus dem Gesamtbereich der Medizin und deren Randgebieten. Die Dokumente werden nach der Auswertung in die Datenbank Medline übernommen und aus Medline alert entfernt. Quellen sind ca. 4.500 internationale Zeitschriften. Suchbar sind Originaltitel, bibliografische Angaben und Abstracts.


Webseiten mit frei zugänglichen Online-Fachartikeln

Viele Fachzeitschriften sind im Internet frei zugänglich. Inzwischen machen auch immer mehr renommierte internationale Fachjournale wie z.B. das American Journal of Psychiatry ihre älteren Ausgaben (i.d.R. älter als 24 Monate) frei zugänglich. Wenn Sie spezielle Artikel suchen, kann es sich daher lohnen, direkt auf den Seiten der Journals zu recherchieren, auch wenn Sie für das Journal keine Online-Lizenz besitzen und/oder keinen freien Zugang über Kliniken, Universitätsbibliotheken o.ä. haben.

Sehr hilfreich ist dabei eine Übersicht über zahlreiche elektronische Zeitschriften der Universität Regensburg. Die Übersichtsseite zeigt Ihnen auf einen Blick, ob das jeweilige Journal (soweit es in der Liste aufgeführt ist) online frei zugänglich ist oder ob es Zugangsbeschränkungen gibt. Die Zeitschriftenliste ist frei zugänglich.


Public Library of Science

eine 2000 von WissenschaftlerInnen ins Leben gerufene Online-Bibliothek, über die aktuelle Forschungsartikel nach einem Review-Verfahren schnell und einfach veröffentlicht und von den UserInnen kostenlos gelesen werden können. Schwerpunktbereiche (Online-Journals): Biologie, Medizin, Klinische Studien, Computational Biology, Pathogens


Projekt "Dissociation" an der Universität Oregon

Auf der Webseite der Bibliothek der Universität Oregon findet sich ein frei zugängliches Archiv mit allen Artikeln, die im Fachjournal "Dissociation" erschienen sind. Die Zeitschrift "Dissociation" wurde bis 1997 von der International Society for sthe Study of Dissociation herausgegeben.

Das Nachfolgejournal "Journal of Trauma and Dissociation" ist für Nicht-Mitglieder der ISSD leider online nicht frei zugänglich. Nähere Informationen zu kostenpflichtigen Bezugsmöglichkeiten für das Journal of Trauma and Dissociation sowie Inhaltsverzeichnisse und Abstracts siehe Homepage des Journals


Empty Memories Seite

Sehr umfangreiche, vielseitige und häufig aktualisierte Sammlung von Volltext-Artikeln und Abstracts verschiedenster AutorInnen zu den Themen Trauma, Traumafolge-Störungen und Dissoziation. Sehr empfehlenswert, auch wenn Sie einfach nur neugierig sind und einfach mal in Fachartikeln rumstöbern möchten.


Baldwin Trauma-Pages

Ebenfalls umfangreiche Sammlung von Online-Artikeln verschiedener AutorInnen zu Trauma und Dissoziation, allerdings nicht so breit gefächert und aktuell wie die empty memories Seite


National Centre for PTSD

Umfangreiches Angebot an Volltext-Artikelm von MitarbeiterInnen des National Institute for PTSD (Department of Veteran Affairs, USA)


Internetseite von Ken Pope

breit gefächerte Sammlung von Volltext-Artikeln und Abstracts zu verschiedensten Themen aus dem Bereich Psychotherapie, Psychiatrie u.a. Nicht so eng auf den Bereich Trauma und Dissoziation begrenzt wie die bisher aufgelisteten Seiten.


Recovered Memory Seite von Jim Hopper

Internetseite von Jim Hopper zum Thema "recovered memories", enthält u.a. zahlreiche Statistiken zur Recovered Memories Debate, Abstracts und z.T. auch Volltexte von entsprechenden Veröffentlichungen


Family Pathway Project: Trauma, Bindung, Dissoziation

Internetangebot des Family Pathway Projects, u.a. zahlreiche frei zugängliche Volltext-Artikel von Karen Lyons-Ruth, einer international anerkannten Expertin zum Thema Trauma, Bindung und Dissoziation


The Adverse Childhood Experiences Study (ACE)

Internetseiten eines Forschungsprojekts des Kaiser Permanente’s Department of Preventive Medicine in San Diego, California und des Centers for Disease Control and Prevention zu den Auswirkungen von negativen Kindheitserfahrungen (Körperliche, sexualisierte, emotionale Gewalt, Vernachlässigung, schwere psychische Erkrankung / Suchterkrankung der Eltern, Tod eines oder beider Eltern etc.).


Internetseite von Jennifer Freyd

Volltext-Artikel auf der Homepage von Jennifer Freyd, einer amerikanischen Psychologin und Gedächtnisforscherin, die sich u.a. intensiv mit dem Thema Beziehungstraumatisierungen und deren Folgen auseinander gesetzt hat, aktuelle Herausgeberin des Journal of Trauma and Dissociation.


Internetseite von Onno van der Hart

Volltext-Artikel auf der Homepage von Onno van der Hart, einem klinischen Psychologen aus den Niederlanden mit den Arbeitsschwerpunkten Forschung und Behandlung posttraumatischer und dissoziativer Störungen.


Internetseite von Bessel van der Kolk

Online-Artikel von Bessel van der Kolk und KollegInnen. Bessel van der Kolk arbeitet seit langem schwerpunktmäßig im Bereich Trauma und hat zahlreiche klinische Studien und Grundlagenstudien in diesem Bereich durchgeführt.


Internetseite von Michaela Huber

Auf der Webseite von Michaela Huber, einer anerkannten deutschen Expertin für komplexe posttraumatische Störungen, finden sich u.a. Vortragsfolien von zahlreichen wissenschaftlichen Fach-Vorträgen.

   
 
 
 
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